A-Jugend Oberliga Brandenburg 2011/2012
HSV-Mädchen mit guter Leistung beim Tabellenführer
A-Jugend kämpfte bis zum Ende
28.01.2012
Nach der enttäuschenden Niederlage eine Woche zuvor gegen PCK 90 Schwedt (13:21) mussten die Mädchen der A-Jugend des HSV Falkensee zum Tabellenführer und Meisterschaftsfavoriten nach Brandenburg/Havel reisen.Die Vorzeichen für dieses Spiel waren nicht sehr positiv aus Falkenseer Sicht. Mit nur acht Spielerinnen trat das Team von Trainer Moritz die Reise in die Havelstadt an. Seit langer Zeit hütete Jennifer Lewin das HSV-Tor, die für die nicht einsatzfähige Lisa Noack einsprang. Sie machte ihre Sache hervorragend und hatte großen Anteil an der insgesamt guten Leistung der Mannschaft.
Dabei begann die Partie keineswegs verheißungsvoll für den HSV. Zu ängstlich agierte man in der Anfangsphase und musste bereits nach 6 Minuten einem 0:5-Rückstand hinterherlaufen. Und wenn dann einmal eine Angriffsaktion gelang, scheiterten die Gartenstädterinnen an Pfosten und Latte. Insgesamt achtmal rette Aluminium für die bereits geschlagene Torhüterin des Gastgebers. Der agierte wie gewohnt mit hohem Tempo und vielen Aktionen eins gegen eins. Somit musste die Falkenseer Abwehr sehr viel Arbeit verrichten und auch einige Zeitstrafen absitzen.
Nach etwas 20 Minuten musste man etwas um das HSV-Team bangen, denn Brandenburg war bereits mit acht Toren (14:6) davon geeilt. Doch die Spielerinnen um Spielmacherin Nicola Stach gaben sich nicht auf und begannen zu kämpfen. Tini Hanratty lieferte sich mit Brandenburgs bester Spielerin ein hartes Duell und engte deren Kreise enorm ein. Der Funke sprang über und alle Akteure zogen nun voll mit. Mit einem 3:2 für Falkensee endete die Schlussphase des ersten Durchgangs und es ging mit 9:16 in die Pause. Dort lobte der Trainer die Einstellung seiner Schützlinge und forderte weiterhin hohes Engagement.
In der zweiten Halbzeit befanden die Gartenstädterinnen schließlich auf Augenhöhe mit dem Titelfavoriten. Die Deckung arbeitete weiter hart und hatte eine sichere Torfrau zwischen den Pfosten. Aber auch im Angriff lief es nun viel harmonischer, so dass man auf allen Positionen torgefährlich wurde und nicht mehr so ausrechenbar war. Justin Eberbeck übernahm Verantwortung beim Strafwurf, Stephanie Langhammer traf von der Außenposition und sogar über den Tempogegenstoß kam man nun zu Torerfolgen. Durchgang zwei ging mit 10:8 an die HSV-Mädchen. Am Ende musste man zwar eine Niederlage quittieren musste, jedoch die Einstellung des Teams war an diesem Tag tadellos.
Wie schon eine Woche zuvor, als man nach großem Pausenrückstand gegen Schwedt eine ausgeglichene zweite sich Halbzeit hinlegte, bewies die Mannschaft, dass sie sowohl kämpferisch als auch spielerisch mit den besten mithalten kann.
Bleibt zu hoffen, dass das Team dies auch im letzten Heimspiel gegen Doberlug-Kirchhain unter Beweis stellen kann.
Mannschaft der A-Jugend:
Jennifer Lewin (TW), Valene Hanratty, Nicola Stach, Janine Dobbertin, Justine Eberbeck, Justine Albrecht, Sara Mosel und Stephanie Langhammerstm
Große Erleichterung nach erstem Sieg
A-Jugend hatte sich viel vorgenommen
06.12.2011
Nach dem Abpfiff des letzten Punktspiels der weiblichen A-Jugend war der Jubel bei den HSV-Mädchen riesengroß. Schließlich hatte man nach dem 24:22-Sieg gegen die HSG Schlaubetal den ersten Doppelpunktgewinn in dieser Saison verbuchen können.Die Schützlinge von Trainer Steffen Moritz hatten sich für diese Partie viel vorgenommen und wollten, nicht wie im Hinspiel (18:18), diesmal beide Punkte behalten. Entsprechend motiviert begannen die Gartenstädterinnen und führten bis zur 12. Spielminute mit 7:4. Doch durch vergebene Torchancen und technische Fehler ließ man die Mannschaft aus Müllrose wieder herankommen. Bei Stand von 12:10 für den HSV wurden die Seiten gewechselt. Der Falkenseer Coach forderte von seinen Spielerinnen die einfachen Tore der Gäste zu verhindern und im Angriff planvoller vorzugehen. Besonders die ersten 5 Minuten der zweiten Halbzeit sollten für den Ausgang der Partie vorentscheidend sein. Durch drei Treffer in Folge baute der HSV den Vorsprung auf 15:10 aus und zeigte dabei einige gute Spielzüge.
Bis zum 18:14 sah es weiter recht gut für die Gastgeberinnen aus. Doch wieder einmal konnten das HSV-Team eine komfortable Führung nicht verwalten. Als hätte jemand den Stecker gezogen gab es einen Bruch im Falkenseer Spiel und die HSG Schlaubetal glich in der 21. Minute zum 18:18 aus. Trainer Moritz nahm eine Auszeit zu und appellierte an seine Schützlinge, sich den hart erarbeiteten Erfolg nicht mehr nehmen lassen.
Die Schlussphase war spannender, als es den Gastgeberinnen lieb sein konnte. Doch schließlich hatte der HSV das glücklichere Ende für sich und siegte mit 24:22.
Vielleicht gibt der erste Saisonsieg Auftrieb für die nächste Partie am 17.12. beim Tabellenzweiten Grünheide. Das Hinspiel hatte Falkensee knapp mit 19:20 verloren und möchte Wiedergutmachung.
Mannschaft der A-Jugend:
Lisa Noack (TW), Marthe Busch, Valene Hanratty, Nicola Stach, Janine Dobbertin, Pia Kroh, Annika Hücker, Justine Eberbeck, Justine Albrecht, Sara Mosel, Ulrike Künzel und Jennifer Lewinstm
Hohe Niederlage in Doberlug-Kirchhain
A-Jugend kehrt enttäuscht zurück
28.11.2011
Mit einer hohen 20:33-Niederlage kehrten die Mädchen der A-Jugend des HSV Falkensee am vergangenen Samstag aus Doberlug-Kirchhain zurück.Noch immer wartet das Team von Trainer Steffen Moritz auf den ersten Saisonsieg. Sollte dieser jedoch ausgerechnet beim favorisierten Tabellenzweiten gelingen, wäre das eine sehr große Überraschung gewesen.
Der HSV begann sehr nervös und konnte erst nach einem 0:3- Rückstand den ersten Treffer erzielen. Die Gastgeberinnen blieben dominanter und bestraften jeden Fehler mit einem Tempogegenstoß. Bis auf 7:2 zog DoKi davon und Falkensee nahm eine Auszeit. Der HSV-Coach forderte mehr Konzentration beim Torabschluss, um die gegnerischen Konter zu unterbinden. Ferner musste seine Deckung die Spielmacherin, die allein 12 Treffer markierte, besser in den Griff bekommen.
Es folgte die beste Phase der Gartenstädterinnen. Besonders über die linke Außenseite wurden viele gute Angriffe initiiert und von Justine Eberbeck (6) und Tini Hanratty (5) erfolgreich abgeschlossen. Bis auf 7:6 kam der HSV wieder heran und es kehrte die Hoffnung auf ein gutes Ergebnis zurück.
Doch wie so oft in den letzten Wochen folgt einer spielerisch guten Phase postwendend eine schlechte. Wie abgeschnitten schien der Spielfaden der Gäste aus Falkensee nach dem Team-Timeout von Doberlug-Kirchhain. Mit fünf Toren in Folge (12:6) zog der Favorit wieder auf und davon und konnte diese Führung zur Pause auf 20:12 ausbauen.
Auch in Durchgang zwei gab es nur kurze Phasen, in denen die Gartenstädterinnen ihre Spielfähigkeit unter Beweis stellen konnten. Insgesamt waren sie jedoch nicht in der Lage, dem Kontrahenten ernsthaft Paroli zu bieten.
Als der HSV dann auch noch viele Zeitstrafen verbüßen musste, nutzten dies die Gegnerinnen zur weiteren Torjagd aus. Auch wenn am Ende die Falkenseer Niederlage um einige Tore zu hoch ausfiel, muss man anerkennen, das DoKi zur Zeit eine Klasse besser ist. Bereits am kommenden Samstag haben die Mädchen der A-Jugend wieder Gelegenheit, den ersten Saisonsieg einzufahren. In eigener Halle geht es dann gegen das Team der HSG Schlaubetal.
Mannschaft der A-Jugend:
Lisa Noack (TW), Marthe Busch, Valene Hanratty, Nicola Stach, Janine Dobbertin, Pia Kroh, Justine Eberbeck, Annika Hücker, Justine Albrecht, Ulrike Künzel, Sara Mosel und Jennifer Lewinstm
HSV ohne Chance gegen Tabellenführer
A-Jugend erleidet Niederlage gegen Brandenburg
31.10.2011
Eine 20:29 Niederlage mussten das A-Jugendteam des HSV Falkensee am vergangenen Samstag in eigener Halle gegen den Spitzenreiter der Brandenburgliga, SV 63 Brandenburg West, quittieren.Bereits in der Vorbereitung trafen die Gartenstädterinnen zweimal auf Brandenburg und konnten sich von der Spielstärke des Kontrahenten überzeugen. Besonders von der halbrechten Position machte der SV 63 sehr viel Druck und konnte die Falkenseer Deckung mehrfach in Bedrängnis bringen.
Bis zur 12. Spielminute (4:5) konnten die Gastgeberinnen noch recht gut mithalten, bis Brandenburg mit drei Toren in Folge auf 8:4 davon ziehen konnte. Dieser Vorsprung wurde bis zur Pause bis auf sechs Treffer (14:8) ausgebaut.
Der HSV-Coach versuchte seine Schützlinge in der Pause aufzubauen und forderte von ihnen bis zum Spielende zu kämpfen und ein respektables Ergebnis zu erzielen. Immer wieder zeigte seine Mannschaft gute Ansätze und spielte sich viele Torgelegenheiten hinaus, die jedoch oftmals fahrlässig vergeben wurden.
Im Gegensatz dazu konnte sich Brandenburg weiter absetzen und schaltete im Gefühl des sicheren Sieges einen Gang zurück. In der Schlussphase verlief die Partie wieder ausgeglichen, was jedoch nichts an der zu hohen Niederlage für die HSV-Mädchen änderte.
Nach einer kurzen Spielpause muss das Team von Trainer Moritz zum schwierigen Auswärtsspiel nach Doberlug-Kirchhain.
Mannschaft der A-Jugend:
Lisa Noack (TW), Marthe Busch, Valene Hanratty, Nicola Stach, Janine Dobbertin, Justine Eberbeck, Justine Albrecht, Sara Mosel, Stephanie Langhammer, Jennifer Lewin und Ulrike Künzelstm
Schmerzhafte Niederlage in Schwedt
Vier verletzte Spielerinnen nach Einsatz in Schwedt
24.10.2011
Mit einer schmerzlichen 15:20 - Niederlage kehrten die Mädchen der A-Jugend des HSV Falkensee am vergangenen Samstag aus Schwedt zurück. Schmerzlich vor allen Dingen, weil sich gleich vier Spielerinnen in dieser Oberligapartie verletzten.Dabei begannen die Gartenstädterinnen recht beherzt und durchaus spielfreudig. Schnell konnte man mit 2:0 in Führung gehen, ehe Schwedt den ersten Treffer erzielte. Der HSV blieb in Durchgang eins die etwas bessere Mannschaft und geriet nie in Rückstand. Beim Stand von 8:8 wurden die Seiten gewechselt und noch immer rechneten sich die Falkenseer etwas aus.
Gleich nach Wiederanpfiff ging Schwedt erstmals in Führung (9:8), die postwendend wieder ausgeglichen werden konnte. Dies gelang auch noch einmal beim 10:10, als die erste Falkenseer Spielerin nach Foul verletzt das Parkett verlassen musste. Leider wurde der fällige Siebenmeter nach dieser regelwidrigen Aktion nicht verwandelt.
Das Spiel begann zu kippen. Die Schwedter Zuschauer wurden wieder lauter und die HSV-Mädchen trugen ihre Angriffe zunehmend umständlich und harmlos vor. Als man nach 40 Minuten verletzungsbedingt auf die zweite Stammspielerin verzichten musste, wurde es immer schwieriger dem zunehmenden Druck Stand zu halten.
Bis auf 16:10 zogen die Gastgeberinnen davon und nach 50 gespielten Minuten war das fast schon die Entscheidung. Falkensee wechselte noch einmal durch und wollte sich nicht kampflos ergeben. Die Schlussphase konnte der HSV sogar noch einmal für sich entscheiden, was am Ende nichts an der 15:20 Niederlage ändern sollte. Praktisch mit der letzten Aktion des Spiels wurde eine weitere HSV-Spielerin beim Konter gefoult und verletzte sich am Knie.
Doch Spiegelbild der derzeitigen psychischen Verfassung des HSV ist die Tatsache, dass auch der letzte Strafwurf nicht verwandelt werden konnte.
Viel Zeit zum Regenerieren haben die angeschlagenen Spielerinnen nicht. Bereits am kommenden Samstag ist Tabellenführer Brandenburg in der Stadthalle zu Gast.
Mannschaft der A-Jugend:
Lisa Noack (TW), Marthe Busch, Valene Hanratty, Nicola Stach, Janine Dobbertin, Pia Kroh, Annika Hücker, Justine Eberbeck, Justine Albrecht, Ulrike Künzel und Jennifer Lewinstm
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