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A-Jugend Turniere 2011/2012
Versöhnlicher Abschluss einer verkorksten Saison
A-Jugend kämpfte mit enormer Leistungssteigerung
17.04.2012
Wie ein Befreiungsschlag fühlte sich der 14:9-Sieg gegen den Vizemeister Doberlug-Kirchhain für die Mädchen der A-Jugend des HSV Falkensee am vergangenen Sonntag an. Mit einer enormen Leistungssteigerung und deutlich mehr Spaß am Handballspiel verabschiedete sich das HSV-Team zwar mit Platz 4 als Turnierletzter, wies jedoch in zwei Spielen nach, dass mehr drin gewesen wäre.Nicht gegen den Landesmeister aus Brandenburg, dem man auch im zweiten Spiel deutlich unterlegen war, vielleicht auch nicht unbedingt gegen Doberlug, aber die Gastgeberinnen aus Schwedt hatte man kurz vor einer Niederlage. Da der HSV im ersten Turnier ein Unentschieden erreicht hatte, wäre bei einem Falkenseer Sieg der dritte Platz noch machbar. Doch nachdem Schwedt mit dem Publikum im Rücken nach dem Seitenwechsel bereits mit 11:6 führte, schien für den HSV alles gelaufen. Wie sich dann ein Spiel drehen kann, sollten die verbleibenden 10 Minuten zeigen. Lisa Noack im Falkenseer Tor hielt einige „Hundertprozentige“ und schon lief es beim HSV besser und man bekam die zweite Luft. Man kam bis auf vier Treffer (8:12) heran, doch die Gastgeberinnen ließen sich nicht beirren und gingen 5 Minuten vor Spielende abermals mit sechs Toren (15:9) in Front.
Der Falkenseer Trainer ließ nun immer offensiver decken und Ballgewinn war das primäre Ziel. Viermal in Folge konnte man sich so den Ball erobern und den Rückstand auf zwei Treffer (14:16) verkürzen. Leider kam dieser Endspurt einige Minuten zu spät. Beide Teams trafen noch einmal ins gegnerische Tor, so dass die Partie mit 15:17 etwas unglücklich für Falkensee zu Ende ging.
Doch bereits in der zweiten Halbzeit dieses Spiels war der Ruck im Team zu spüren, sich nicht unter Wert schlagen zu lassen und gegen Doberlug-Kirchhain nochmals volles Tempo zu gehen.
Von Beginn an hatten die HSV-Spielerinnen die bessere Spielanlage und gingen schnell mit 3:0 in Führung. Doberlug wechselte die Torfrau und konnte in der 8. Spielminute zum 3:3 ausgleichen. Falkensee ließ sich jedoch nicht beirren und ging mit einem 7:5-Vorsprung in die Halbzeitpause. Auch in Durchgang zwei blieben die Gartenstädterinnen das aktivere Team und boten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Über die Stationen 9:6, 13:7 und schließlich 14:9 beendete das Team vom HSV die Spielserie 2011/12 versöhnlich.
Für die Spielerinnen Marthe Busch und Jennifer Lewin waren es die letzen Einsätze bei Pflichtspielen in der A-Jugend. In der kommenden Saison rücken sie in den Frauenbereich auf. Die beiden anderen „Alten“ Annika Hücker und Ulrike Künzel wurden bereits nach Beendigung der Punktspielserie aus der Mannschaft verabschiedet.
An dieser Stelle bedankt sich die Mannschaft bei den Sponsoren B & W Partyzeltverleih, Öl-und Gasanlagen Henry Selchow, Fahrschule Kliche und Bürogemeinschaft Frenz sowie allen Eltern, die unsere Mannschaft zu den Auswärtsspielen begleiteten. Stellvertretend und symbolisch mit dem „Goldenen Lenkrad“ geehrt seien hier Mike Kroh und Micha Albrecht genannt.
Das Team zählt auch in der kommenden Spielserie auf vielfältige Unterstützung.
Mannschaft der A-Jugend:
Lisa Noack (TW), Marthe Busch, Valene Hanratty, Nicola Stach, Pia Kroh, Justine Eberbeck, Justine Albrecht, Sara Mosel, Stephanie Langhammer und Jennifer Lewinstm
Testturnier in Berlin
A-Jugend des HSV mit zwei Erfolgen in der Vorbereitung
04.09.2011
Nach dem guten Abschneiden beim Turnier in Rangsdorf mit Rang 3 weilten die Mädchen der neuen A-Jugend des HSV Falkensee zu zwei Spielen beim Berliner SV 92. Ebenfalls zu Gast beim BSV war die Mannschaft von Ajax Köpenick, die in der abgelaufenen Spielserie den dritten Platz in der Berliner Meisterschaft erringen konnte und in dieser Saison in der neuen Ostsee-Spree-Liga spielen wird.Die Trainer einigten sich auf eine Spielzeit von je 2 mal 20 Minuten, was bei sommerlichen Temperaturen durchaus eine harte körperliche Belastung darstellen sollte. Der HSV musste auf Janine Dobbertin und Ulrike Künzel verzichten, hatte jedoch mit Sara Mosel eine Rückkehrerin dabei, die nach ihrem Auslandsaufenthalt erst seit Kurzem wieder im Training ist.
Trainer Steffen Moritz hatte seinen Schützlingen für dieses Trainingsturnier einig Aufgaben im Deckungsbereich gestellt. Man wollte mit drei verschiedenen Deckungssystemen agieren und die Abstimmung weiter verbessern. Im ersten Spiel gegen Ajax Köpenick begann der HSV mit einer 6-0-Deckung und musste in der Anfangsphase den meist körperlich überlegenen Gegnerinnen die Regie überlassen. Nach sieben Minuten führten die Berlinerinnen mit 5:2 ehe Tini Hanratty und Justine Eberbeck den HSV wieder etwas heranbringen konnten (4:6). In Folge entwickelte sich eine sehr intensiv geführte Partie, in der jedoch Ajax zumeist die Oberhand behielt. Zur Pause lag Falkensee mit 9:13 zurück.
Im zweiten Durchgang wurde die HSV- Abwehr vom Trainer offensiver eingestellt. Beide Halbpositionen traten früh auf ihre Gegenspielerinnen heraus und störten nun zunehmend das geordnete Aufbauspiel von Ajax. Mit einem hervorragenden Mittelblock von Marthe Busch und Nicola Stach spielten sich die Falkenseer Mädchen immer besser ein. Vorn wurden die Chancen deutlich besser genutzt und der Rückstand konnte bis auf zwei Treffer (12:14) verkürzt werden. Als auch Torfrau Lisa Noack in einigen Situationen glänzen konnte, lief es für die Gartenstädterinnen wie am Schnürchen. Zwei Tore von Justine Albrecht brachten den Ausgleich und wenig später erzielte Annika Hücker mit dem Treffer zum 17:16 die erste Führung. Auch die Spielerinnen die von der Bank kamen, fügten sich nahtlos in das Spiel ein und eroberten einen Ball nach dem anderen. Im Tempogegenstoß ging es dann sehr schnell und Pia Kroh traf zweimal zum 23:19. Das 20. Tor der Berlinerinnen war dann auch zu verschmerzen und schmälerte das gute Ergebnis nicht.
Im Match gegen Gastgeber BSV 92 führte Falkensee nach 20 Minuten mit 9:8, nachdem man eine Vier-Tore-Führung (9:5) leichtfertig verspielt hatte. Die zweite Halbzeit begann der HSV wieder sehr konzentriert und ging mit 13:10 in Führung, als bei einem Falkenseer Konter die Torhüterin des BSV 92 sich unglücklich verletzte wurde die Partie in beiderseitigem Einverständnis abgebrochen, da den Gastgeberinnen kein Ersatztorwart zur Verfügung stand.
Trainer Steffen Moritz war mit dem Ergebnis des Testturniers sehr zufrieden und konnte einige wichtige Erkenntnisse gewinnen.
Mannschaft der A-Jugend:
Lisa Noack (TW), Marthe Busch, Valene Hanratty, Nicola Stach, Pia-V. Kroh, Annika Hücker, Justine Eberbeck, Justine Albrecht, Stephanie Langhammer, Sara Mosel und Jennifer Lewin
stm
A-Jugend gewinnt "Kleines Finale"
Rangsdorfer Turnier erfolgreich beendet
23.08.2011
Am Ende eines langen und beschwerlichen Turnierwochenendes in Rangsdorf fuhren die Mädchen der A-Jugend des HSV Falkensee doch zufrieden nach Hause. Im letzten Spiel konnte die Mannschaft von Trainer Steffen Moritz im "Kleinen Finale" den HC Iskra Kowalow mit 11:7 bezwingen und sich somit die Bronzemedaille sichern.Beide Teams standen sich schon einmal in einem Finale gegenüber. Im Jahr 2009 scheiterten die HSV-Mädchen damals im Finale erst im Siebenmeterwerfen äußerst knapp an den polnischen Sportschülerinnen. Umso mehr war der Erfolg in diesem Jahr besonders schön und überdies völlig verdient.
Denn der Finaltag am Sonntag begann für die Gartenstädterinnen mit einer herben Niederlage gegen den späteren Turniersieger SV Brandenburg. Zu keiner Zeit fanden die Falkenseer Spielerinnen in die Partie, schienen körperlich nicht fit, so dass der Trainer nach dem Spiel deutliche Worte sprechen musste.
Die Truppe blieb nach der Kabinenansprache noch lange beieinander und präsentierte sich im Spiel um Platz 3 wie verwandelt. Jeder Spielerin sah man bereits vor dem Anpfiff an, dass sie sich noch einmal voll „reinhängen“ wird. Und das taten die Mädchen dann auch. Von der ersten Minute an ging es mit vollem Tempo nach vorn und auch die Gegentreffe brachten keinen Bruch im HSV- Spiel. Nach acht Minuten stand es 4:4 und Pia Kroh erzielte den fünften Treffer für Falkensee. Die Rechtsaußenspielerin machte in diesem Match wohl ihr bestes Turnierspiel und steuerte am Ende vier Tore zum Erfolg bei. Zugleich war dies wohl auch der Startschuss zu einer herausragenden Leistung in den verbleibenden 12 Spielminuten. Mit einer sehr disziplinierten und engagierten Deckungsarbeit konnte das HSV-Team den körperlich überlegenen Gegnerinnen Paroli bieten und ihnen sprichwörtlich den Spaß am Spiel verderben. Beispielgebend dafür war eine Szene in der 14. Spielminute. Justine Albrecht hatte gerade den 8:7 Führungstreffer erzielt, als die polnische Spielmacherin, die später als beste Spielerin des Turniers geehrte wurde, bei einer Einzelaktion in der Falkenseer Deckung hängenblieb und einen Strafwurf erwartete. Der wurde ihr jedoch verwehrt und ließ sie daraufhin wütend das Spielfeld verlassen und in die Kabine verschwinden. Nun "kopflos" hatte Kowalow kein Konzept im Angriff und musste sich den schnellen Gegenstößen des HSV ergeben. Noch dreimal trafen die Gartenstädterinnen und Tini Hanratty war es vorbehalten, das Tor zum vielumjubelten 11:7 Erfolg zu erzielen, der einen versöhnlichen 3. Platz am Ende bescherte.
Doch bei aller Euphorie nach einem Sieg im "Kleinen Finale" darf nicht verschwiegen werden, dass es noch viele Baustellen für den HSV-Coach gibt. In den sechs Spielen á 20 min am Samstag waren Licht uns Schatten stets so nah beieinander, dass man fast von einer Wundertüte sprechen wollte, wenn die HSV- Mädchen auf die Platte kamen. Im ersten Match besiegt man den späteren Turnierzweiten PCK Schwedt nach gutem Spiel mit 6:5 und verliert danach gegen Kowalow deutlich mit 4:9. Den SV Lok Rangsdorf schlägt man überzeugend mit 11:4, um anschießend gegen Brandenburg eine unterirdische Leistung (6:13) abzuliefern. Der 10:8 Erfolg gegen den Oberligisten Berliner SV wurde sofort mit einer 6:8 Niederlage gegen den VfL Lichtenrade geschmälert.
Dies spiegelt derzeit die Problematik des HSV-Teams wider. Die Mannschaft muss Konstanz in ihre Leistungen bringen, Abläufe müssen automatisiert und die Spielphilosophie verinnerlicht werden.
Dass es funktionieren kann, konnte der Trainer am langen Turnierwochenende in Rangsdorf sehen. Er sah jedoch auch viele Ansatzpunkte, wie in den kommenden Wochen das Training gestaltet werden muss.
| 1. SV 63 Brandenburg/West |
| 2. SSV PCK Schwedt |
| 3. HSV Falkensee 04 |
| 4. HC Iska Kowakow |
| 5. VfL Lichtenrade |
| 6. Berliner SV 92 |
| 7. SV Lok Rangsdorf |
Mannschaft der A-Jugend:
Lisa Noack (TW), Marthe Busch, Valene Hanratty, Nicola Stach, Janine Dobbertin, Pia-V. Kroh, Annika Hücker, Justine Eberbeck, Justine Albrecht, Stephanie Langhammer und Jennifer Lewin, Ulrike Künzel fehlte verletzungsbedingt
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