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B-Jugend Oberliga Brandenburg 2009/2010
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Negativtrend hält weiter an
03.03.2010
Auch im schweren Auswärtsspiel gegen den VfB Doberlug- Kirchhain hielt der Negativtrend bei den Mädchen der B- Jugend des HSV weiter an. Wie schon in den letzten Partien liegen die Probleme im Angriff. Zu umständliches agieren, viele Zuspielfehler und erneut eine Menge von vergebener Torchancen ließ den Gartenstädterinnen am Ende keine Möglichkeit mehr, wenigstens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Dabei begann der HSV sehr konzentriert und deckungsstark und konnte durch Sara Mosel sogar mit 2:0 in Führung gehen. Die Gastgeberinnen taten sich besonders in der Anfangsphase sehr schwer gegen die gute falkenseer Abwehr mit einer wieder straken Torfrau Jennifer Lewin. Über die gesamte erste Halbzeit blieb das Match sehr eng und wurde von den beiden Abwehrreihen bestimmt. Auch die Schwächen im Angriff waren bei beiden Teams augenscheinlich. Mit einer 6:5 Führung für Doberlug- Kirchhain ging es in die Pause, in der HSV Trainer Steffen Moritz besonders die Fehler im Angriff ansprach und von seinen Spielerinnen mehr Eigenverantwortung forderte. Im Gegenstatz zum HSV schafften es die Gastgeberinnen immer wieder mit Einzelaktionen in die nun größer werdenen Lücken zu stoßen. Sehr oft konnten diese nur regelwidrig gestoppt werden, so dass es gegen Falkensee vier Siebenmeter und fünf Zeitstrafen gab. Der VfB dagegen kam mit einem Strafwurf und zwei Zeitstrafen gegen sich sehr glimpflich davon. Den Beginn der zweiten Halbzeit verschliefen die HSV- Spielerinnen komplett und ließen nun auch noch das Konterspiel von Doberlug zu. Binnen weniger Minuten baute der VfB seine Führung auf 14: 6 aus und nun sah es nach einem Debakel aus. Durch die vielen Unterzahlsituationen gab es immer wieder Probleme bei der Zuordnung, so dass mehrfach die HSV- Torfrau allein gegen gegenerische Angreiferinnen agieren musste. Erst gegen Ende der Partie, als die Verantwortlichen noch einmal durchwechselten, gab sich das Team einen Ruck. Besonders Sara Mosel und Nicola Stach waren dafür verantwortlich, dass es am Ende „nur“ 11:17 gegen den HSV Falkensee stand. B-Jugend: Jennifer Lewin (TW), Marthe Busch, Valene Hanratty (1), Nicola Stach (3), Janine Dobbertin (1), Pia- Victoria Kroh (1), Sohpie Meiners, Annika Hücker, Justine Eberbeck, Justine Albrecht (1), Sara Mosel (4) und Ulrike Künzel.stm
Mit Glück zum Sieg
21.02.2010
Als etwas glücklich bezeichnete Trainer Steffen Moritz am vergangenen Samstag den 15:11 Heimerfolg gegen den SSV PCK Schwedt.Dabei hatte sich die HSV- Truppe viel vorgenommen. Man wollte die Steilvorlage nutzen, die Schwedt mit einem etwas unerwarteten Sieg gegen Doberlug- Kirchhain den Falkenseern gab. Entsprechend motiviert gingen die Gartenstädterinnen in die Partie. Doch was in den ersten 25 Minuten von beiden Teams geboten wurde, war nicht sehr ansehnlich. Beide Mannschaften neutralisierten sich durch deffensiv agierende Deckungsformationen und hatten mit ihren Torhüterinnen wohl noch die besten Akteure in ihren Reihen. Aus Falkenseer Sicht fehlte es an Durchsetzungsvermögen im Angriff. Zu oft wurde der Ball unnötig lange vor der gegnerischen Deckung hin und her gespielt, ohne wirklich Gefahr für das Schwedter Tor zu entwickeln. Die Gäste dagegen machten aus ihren Möglichkeiten das Beste und führten zur Pause mit 8:7. In der Kabine forderte der HSV- Coach von seinen Schützlingen mehr Engagement in der Abwehr und deutlich mehr Verantwortung aller Akteure im Angriff. Doch die beiden ersten Treffer nach dem Seitenwechsel fielen für Schwedt, das damit den Vorsprung auf 10:7 ausbauen konnte. Als kurz darauf Justine Eberbeck bei einem Konter unfair am Torwurf gehindert wurde, sah die Schwedter Spielerin die Rote Karte. Im Anschluss an diese Entscheidung gab es viel Unruhe auf der gegnerischen Bank und auch bei den mitgereisten Zuschauern. Offensichtlich ließ sich eine SSV- Spielerin in der Hektik zu einer Unsportlichkeit gegenüber dem Schiedsrichtergespann hinreißen und sah ebenfalls „Rot“. Die doppelte Überzahl nutzte Falkensee und konnte auf 9: 10 verkürzen. Von nun an lief es bei den Gastgeberinnen besser, auch weil zwei wichtige Spielerinnen des Gegners nicht mehr eingreifen konnten. Das Ergebnis von 15:11 schmeichelt dem HSV nicht und spiegelt auch nur zum Teil den wirklichen Spielverlauf wider. Es muss eine deutliche Leitungsteigerung her, wenn am kommenden Wochenende in Doberlug- Kirchhain bestehen will. B-Jugend: Jennifer Lewin (TW), Marthe Busch, Valene Hanratty (4/1), Nicola Stach, Janine Dobbertin, Pia-V. Kroh (3), Sophie Meiners, Annika Hücker (1), Justine Eberbeck, Justine Albrecht (3), Sara Mosel (4), Ulrike Künzel und Franziska Strziga (TW).
stm
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