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Handball-Nachwuchs: E-Jugendmannschaften mit 3 Siegen im ersten Punktspielturnier

05. 03. 2017

Eine sehr positive Bilanz zogen die beiden Übungsleiter der E-Jugendteams des HSV Falkensee am vergangenen Sonntag.

 

In eigener Halle empfingen die Schützlinge von Norbert Merzbach und Steffen Moritz die Mannschaften von Lok Rangsdorf und dem HSC Potsdam. Die "Zweite" hatte es im Auftaktspiel gleich mit dem Tabellenführer aus Rangsdorf zu tun und war eigentlich krasser Außenseiter. Doch der positive Eindruck der letzten Trainingseinheiten sollte auch im Spiel gegen den Favoriten sichtbar werden.

 

Von der ersten Minute an agierten die Mädchen des HSV II sehr aggressiv und waren körperlich sehr präsent. Im Angriff konnte die bis dahin recht dürftige Chancenverwertung deutlich verbessert werden. Die Spielerinnen des Tabellenführers staunten nicht schlecht, als es zur Pause lediglich 5:4 aus Sicht von Rangsdorf stand. Auch in Durchgang zwei blieben die Falkenseer Mädchen sehr konzentriert und hielten den Ausgang des Spiels bis in die Schlussminute offen. Etwas unglücklich vergaben der HSV beim Stand von 11:11 die letzte Torgelegenheit. Rangsdorf hatte den letzten Angriff und traf zum 12:11 Endstand für die Gäste. Natürlich war die Enttäuschung auf Falkenseer Seite sehr groß, doch alle Zuschauer in der Stadthalle waren sich einig, dass dies ein tolles und spannendes Handballspiel war.

 

Im Anschluss an diese Partie gewann die erste Mannschaft des HSV 04 gegen den HSC Potsdam ungefährdet mit 31:3. Trainer Steffen Moritz war besonders mit der ersten Halbzeit sehr zufrieden, weil seine Schützlinge den besprochenen Plan sehr exakt umsetzten. Man wollte den Gegner mit schnellen Aktionen überraschen und einen beruhigenden Vorsprung herausspielen. Dann konnte man die jüngeren und unerfahrenen Spielerinnen zum Einsatz bringen und ihnen Spielpraxis verschaffen. Tor um Tor konnte Falkensee sich absetzen und mit einer deutlichen Führung in die Halbzeitpause gehen. In Durchgang zwei konnte der HSV-Übungsleiter seine Stammspielerinnen etwas schonen, da direkt im Anschluss der Tabellenführer aus Rangsdorf wartet. Auch die Ergänzungsspielerinnen machten ihre Sache gut und hatten großen Anteil am souveränen Sieg.

 

Viel schwieriger sollte die Partie gegen Lok Rangsdorf werden. Beide Teams taten sich anfangs recht schwer und hatten viele technische Fehler. Auch die Chancenverwertung war auf beiden Seiten mangelhaft. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit fielen mehr Tore, so dass Falkensee mit 9:5 in die Pause gehen konnte. In den zweiten 15 Minuten blieben die HSV-Mädchen zwar weiter in Führung, doch spielerisch gab es viele Unzulänglichkeiten. Einige Spielerinnen verloren die Linie und taten zu wenig im Deckungsbereich. Oft wurde Torhüterin Josephine Gonsior völlig allein gelassen. Durch einige Wechsel wurde etwas nachjustiert und der HSV 04 entschied das Spiel schließlich doch deutlich mit 19:10 für sich.

 

Zum Abschluss des Spieltages gab es dann noch einmal großen Jubel. Die "Zweite" besiegte in einem tollen Match den HSC Potsdam mit 14:2 (5:1) und sicherte sich damit den zweiten Saisonerfolg und einen besseren Tabellenplatz. Die Mädchen vom HSV waren hoch motiviert, nach der knappen Niederlage gegen Rangsdorf. Besonders die Achse Torfrau Johanna Graf, Spielmacherin Lena Schneider und Torschützin Charlene Kühnaß war Garant für diesen schönen Sieg. Jetzt sollte diese Euphorie bis zum kommenden Sonntag anhalten, um dann in Kleinmachnow gegen den MSV Belzig und Teltow/Ruhlsdorf wieder so tolle Spiele abzuliefern.

 

An dieser Stelle bedanken sich beide Mannschaften bei den Eltern, Freunden und Helfern für die tolle Unterstützung auf der Tribüne und am Versorgungsstand.

 

HSV I: Josephine Gonsior, Lea und Vivien Bärwaldt, Laura Ligier, Maya Steiniger, Alissa Stoye, Jana Bodem, Isabelle Lohrenz, Frida Minasch, Annalena Wolsch, Clara Ullrich und Emma Bremer

 

HSV II: Johanna Graf (TW), Lena Schneider, Mailin Schütz, Charlene Kühnaß, Josephine Merzbach, Tessa Hoffmann, Larissa Gänßle, Celina Raufuß, Helena Weber, Ida Ruppin, Larissa Bohn

 

stm

 

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