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A-Jugend des HSV 04 verteidigt die Tabellenführung in der Brandenburgliga

13.11.2018

Am vergangenen Sonntag, den 11.11.2018, reiste die A-Jugend-Mannschaft nach längerer Spielpause zur OSG Fredersdorf-Vogelsdorf. In der Begegnung steckte viel Brisanz, denn der Gegner hatte nach seinen Worten noch "eine Rechnung aus der alten Saison offen". Hierbei hatte das Falkenseer Team im März 2018 die Bronzemedaille geholt und die jungen Damen aus sowie in Fredersdorf mit 32:28 besiegt.

 

Die Bedingungen vor diesem Spiel waren jedoch für die Falkenseer Spielerinnen alles andere als Ideal. Der Vorstand des HSV Falkensee 04 hat sich leider nach intensiven Gesprächen vom bisherigen Trainer Lars Wehmeier getrennt. Ziel der Vereinsführung ist die Zusammenführung der 1.Frauen und der A-Jugend unter einem Trainer, da der Kader der Ersten bereits zu Saisonbeginn nicht mehr ausreichend stark besetzt ist. Dieses Schicksal tragen viele Vereine und zumeist sind die Lösungen schwer - für alle Beteiligten. Ein großer Dank gilt daher Lars Wehmeier für seine vielfältigen Verdienste für den Verein und für diese Mannschaft. Das Ziel des Teams konnte daher nur heißen:

EINER FÜR ALLE - ALLE FÜR EINEN !!!

Ihm war dieser Sieg gewidmet und das A-Team sowie die gesamte Elternschaft sagen "Dankeschön für Alles".

 

Zum Spiel jedoch der Reihe nach:

Mit vollem Kader von 14 Spielerinnen reiste der Interimscoach Marcus Maaß inklusive einem großen Fan-Beistand der Eltern nach Fredersdorf-Vogelsdorf. Die beiden Spielerinnen Deana Kennedy und Sarah Beyer konnten nicht anreisen und die dritte Torhüterin Sabine Leonhardt begleitete die Gartenstädterinnen als Betreuerin auf der Bank.

 

Bereits bei der Erwärmung beobachteten sich beide Teams sehr genau und die Spannung lag bereits in der Luft. In den ersten 10 Minuten des Matches waren auf beiden Seiten die Torerfolge und ein 4:4 resultierte zunächst daraus. Nun begann die drangvolle Phase des HSV Falkensee 04 - schnelles Passspiel, gelungene Spielzüge, eine sichere Torfrau Antonia Rylow und das nötige Abschlussglück sorgten zeitweise für eine 8 Tore-Führung. In die Halbzeit ging man mit einem 17:10 aus Falkenseer Sicht.

Eine standfeste Abwehr

Der Gastmannschaft war bewusst, dass nun die Heimmannschaft mit Wut und einer entsprechenden Einstellung durch das gegnerische Trainergespann zurück auf die Platte kommen würde. Gegenhalten war die Devise und Helena Trampel zeigte mit allein drei Treffern in den ersten sechs Minuten der zweiten Hälfte, was damit gemeint war.

Helena Trampel im Sprungwurf

In der 41. Minute erhielt Vivien Maaß eine 2 Minuten-Strafe, in einem für sie ansonsten mit 11 Treffern absolut erfolgreichen Spiel. Diese Unterzahl sorgte jedoch für einen Spieleinbruch bei den Falkenseerinnen und die OSG Mädels steckten nicht auf. Sie erzielten nunmehr Tor um Tor und der große Vorsprung schmolz auf 29:28 bis zur 57.Minute dahin. Eine zwischenzeitliche Auszeit sorgte nur etwas für Beruhigung im Spiel des HSV. Die Bank und Fans unterstützen nach Kräften, es wurde nahezu das komplette Team eingesetzt. Das Ziel vor Augen, der unbändige Willen und die Moral sorgten für den endgültigen Siegtreffer nach 58:57 Minuten durch die starke Laura Dönicke (ihr sechster Treffer an dem Tag)  zum Endstand von 30:28.

 

Neben den acht Treffern von Angelique Voigt ist die Teamleistung wieder einmal absolut hervorzuheben. Der oben erwähnte Spruch der Musketiere steht sinnbildlich dafür.

 

Überglücklich fielen sich die Spielerinnen und die Bank in die Arme - welch ein Druck ist von Ihnen abgefallen.

 

Ein Dank auch an Fred Paape und seine OSG Mannschaft für ein faires und packendes Spiel. Dies wurde auch durch das souverän agierende Gespann der beiden Schiedsrichterinnen zu einer Werbung für den Handballsport.

 

 

Es spielten für die A-Jugend:

Antonia Rylow (TW), Pauline Buchholz (TW), Laura Dönicke (6 Tore), Nina Nickel (1), Vivien Maaß (11), Laura Badstübner, Marleen Dönicke, Renée Weber, Lisa Weinert (1), Angelique Voigt (8), Marie Käding, Meret Petersen, Annika Wendland und Helena Trampel (3)

 

Interimscoach: Marcus Maaß

Betreuerin: Sabine Leonhardt

Es fehlten leider: Deana Kennedy und Sarah Beyer

 

Bericht von: Marcus Maaß 

      

 

Foto: Nach ereignisreichen Tagen konnte die HSV04 A-Jugend überglücklich jubeln

 
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